Grundlage der genuinen Homöopathie

(nach Hahnemann):

"Similia Similibus Curentur"!

Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden!

 

Jede Krankheit äußert sich durch allgemeine und individuelle Beschwerden.

Folgende Informationen sind für  die genuine Homöoapthie wichtig:

  • Ort der Krankheit
  • Seit wann die Beschwerden bestehen
  • Die Schmerzart (wie es schmerzt)
  • Die Modalitäten (was bessert/was verschlechtert)
  • Die Nebenbeschwerden (z.B. Magenschmerzen, die von Schwindel belgeitet sind)

Anhand der Angaben des Patienten, werden aus den einzelnen Zeichen,  Zeichenkombinationen gebildet.

In der Analyse werden nur die Arzneien in der Reinen Arzneimittel-Lehre miteinander verglichen, die in ihrer charakteristischen Arzneiwirkung, den Symptomen des Betroffenen am ähnlichsten sind.

Das Simile wird dann zur Heilung gegeben!

 

 

Das Wort "Genuin" bedeutet soviel wie ursprünglich, original, echt!

 

Dr. med. Will Klunker nannte die Bezeichung "Hahnemanns genuine Homöopathie" zum ersten mal auf einem Kongress im Jahr 1998. Er verstand darunter das ursprüngliche und unverfälschte Konzept der Homöopathie Hahnemann´s in Theorie und Praxis.

Die genuine Homöopathie unterscheidet sich stark von der Klassischen (KENT)-Homöopathie und deren Swedenborg`schen Einschlag!

Zum Beispiel werden die Geistes-und Gemütssymptome bei der genuinen Homöopathie nur dann zur Repertorisierung dazu genommen, wenn das Gemüt auch wirklich verändert bzw. erkrankt ist.

Sämtliche Interpretationen, Vermutungen und Deutungen von Charaktereigenschaften, oder dem Aussehen einer Person (z.B. rote Haare = Lachesis oder Phospor, oder nur blonde Mädchen mit blauen Augen brauchen Pulsatilla) haben mit der genuinen Homöopathie nichts zutun!